Gärtnerei Schanbacher Ihr Gärtner in Schorndorf
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Die faszinierende Mistel - Misteln kaufen im Mistel-OnlineShop

In der Vorweihnachtszeit sind Mistelzweige äußerst begehrt. Denn das hübsche Wintergrün ist nicht nur sehr dekorativ, sondern hat noch eine ganz spezielle Wirkung: Ein Paar, das sich unter einem Mistelzweig küsst, wird für immer zusammenbleiben. So heißt es zumindest. Deshalb wird der Mistelzweig, oft mit hübschen Bändern verziert, über so manche Tür gehängt und wartet dort auf seinen magischen Einsatz.

Natürlich können Mistelzweige auch ganz anders arrangiert werden. Mit ihren kugelrunden, weißen Beeren geben sie in Gestecken und Vasen ebenfalls eine gute Figur ab. Das satte Grün der Mistel kommt mit Rosen und Astern besonders gut zur Geltung. Richtig festlich wird das Arrangement mit Tannenzapfen, glänzenden Kugeln und Sternen. Wer lieber beim Küssen bleiben will, der kann auch einen Kissingball erstehen oder selbst herstellen. Dafür wird eine Steckschaumkugel mit Misteln und Tannenzweigen dekoriert. Ein echtes Highlight für jede Haus- und Wohnungstür!

Mythen um die Mistel

Woher stammt eigentlich die Annahme, Küsse unter dem Mistelzweig würde die Liebe auf immer und ewig sichern? Vermutlich geht sie auf eine nordische Göttersage zurück. Demnach wurde der Lichtgott Baldur von einem Mistelpfeil getötet. Das erzürnte Freya, die Göttin der Liebe – und um weiteres Unglück künftig zu verhindern, nahm sie den Mistelzweig in ihren Gewahrsam. Auch in der germanischen Mythologie taucht die Mistel auf und selbst in den Asterix-Comics hat sie ihren Platz. Dort verleiht ein Zaubertrank mit der immergrünen Pflanze den Galliern unglaubliche Kräfte, um sich gegen die Römer zu verteidigen. Die Druiden hielten Misteln für derart heilig, dass sie sie mit goldenen Sicheln ernteten und davon überzeugt waren, dass herabgefallene Pflanzenteile ihre magischen Kräfte einbüßen.

Heilwirkung der Mistel

Die Mistel hat noch mehr zu bieten als – vermeintlich – magische Kräfte. Schon im Mittelalter wurde sie gegen Kreislaufbeschwerden und andere Unpässlichkeiten eingesetzt. Die blutdrucksenkende Wirkung der Blätter und jungen Zweige ist heute bestätigt, ebenso die stimulierende Wirkung auf das Immunsystem. Ihre Wirksamkeit im Kampf gegen Krebs ist noch auf dem Prüfstand. Die in der Mistel enthaltenen Viskotoxine lösen eine Aktivierung des Immunsystems aus, die Mistel-Lektine (zuckerhaltige Proteine, die nur die Mistel produziert) haben zellzerstörende Eigenschaften. Jedoch richtet sich diese Reaktion nicht speziell gegen die Krebszellen. Bei manchen Menschen sprechen die Mistelpräparate an, bei anderen nicht. Daher sind sie nicht offiziell zur Krebstherapie anerkannt. Dennoch sind die Präparate hierzulande rezeptfrei als Injektionen erhältlich.

Trotz der positiven Wirkung der Misteln ist es keine gute Idee, aus gesundheitlichen Gründen ein wenig an den Pflanzen zu knabbern. Das Mistelgift kann bei kleinen Kindern zu Magen- und Darmbeschwerden führen und ist für viele Tiere giftig. Daher sind die hier erhältlichen Mistelzweige ausschließlich zur Dekoration geeignet.

 

Die Mistel in der Botanik

Im Winter, wenn die Laubbäume ihre Blätter abgeworfen haben, sieht man die immergrüne Mistel (lateinisch: Viscum album) besonders gut, denn sie lebt als Schmarotzer hoch oben in den Baumkronen. Dort verwurzelt sie sich in den Ästen und bedient sich an der Flüssigkeit der Bäume, die sie aus deren Leitbahnen absaugt. Photosynthese betreibt die Mistel jedoch selbst, daher gilt sie auch nur als Halbschmarotzer. Bei gehäuftem Auftreten kann sie Bäume oder einzelne Äste durchaus schwächen, zumal sie sehr lange auf ihrem Wirt verbleibt. Eine Mistelkugel mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern braucht 20 bis 30 Jahre, um diese Größe zu erreichen. Die hier erhältlichen Mistelzweige mit ihren paarig angeordneten Blättern und den hübschen Beeren sind also sehr alt.

Fragt sich, wie die Mistel auf den Baum gelangt und wie sie sich vermehrt? Bei diesem Vorgang bedient sie sich erneut fremder Hilfe, diesmal der Vögel. Misteldrosseln, Amseln, Eichelhäher und andere Vögel verspeisen die weißen Beeren gerne als Mahlzeit. Dabei bleibt das klebrige Fruchtfleisch teilweise am Schnabel hängen. Das mögen Vögel gar nicht und wetzen die Speisereste an einem (anderen) Ast ab. Dabei bleibt nicht nur das zähe Fruchtfleisch am Baum kleben, sondern auch die Samen der Misteln. Die befinden sich nämlich mitten in der klebrigen Masse – ohne Samenschale. Sie keimen allein dadurch, dass sie fixiert sind. Zunächst entwickeln sich kleine Blättchen, aus denen schon bald ein Schlauch entsteht. Er dringt zu den Leitbahnen des Astes vor und schon ist ihre Zukunft gesichert. Vorausgesetzt, dass der Samen auf dem richtigen Baum gelandet ist, denn hier sind Misteln je nach Art wählerisch. Hierzulande besonders verbreitet sind Laubholz-Misteln (Viscum album), die Tannenmistel (Viscum abietis) und die Kiefernmistel (Viscum laxum). Bevorzugte Bäume sind Apfelbäume, Pappeln, Tannen und Robinien.

Es gibt übrigens nicht nur den Keimvorgang durch Abwetzen des Schnabels. Auch komplett von Vögeln gefressene Samen taugen nach ihrer Ausscheidung zur Keimung. Dann kann das lange Leben der Mistel beginnen. Die eher unscheinbare Blüte erscheint im Februar oder März, die Beeren reifen im September – und gut sichtbar für den Menschen ist sie erst im späten Herbst. Dann, wenn die hübschen Zweige auch zur Dekoration angeboten werden.

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